Regiezeiten als Ergänzung zum Mehraufwand und zur firmenspezifischen Einrichtung
Obwohl es die Idee ist, zeitliche Mehraufwendungen aufgrund von architektonischen oder konstruktiven Besonderheiten, höheren Komplexitäten, "bewohnten Häusern oder Wohnungen" ebenso einfach und zentral zu steuern wie zeitliche Mehraufwendungen, weil z.B. die Bauelemente im 2. OG ausgetauscht werden müssen, die Baustelle selbst in zweiter Reihe ohne Stellflächen und Aufzug und nur zu Fuß erreichbar ist und so weiter und so fort, haben wir trotzdem die manuelle Erfassung der Regiezeiten für alle relevanten Bereiche bei Bauen im Bestand umgesetzt.
Warum und wofür Regiezeiten

Die Regiezeiten sollten bei einem „normalen“ Bauen im Bestand-Projekt nicht erforderlich sein. Das ist die verbindliche Aussage der Kollegen aller unserer Arbeitskreise. Gleichzeitig unterschreibt jeder, dass regelmäßig in Bereichen, die nicht aus der Planung oder klassischer Kalkulationssicht zu automatisieren sind, Sachverhalte auftreten, die es erforderlich machen, das „eigene Bauchgefühl“ – deswegen kalkulieren wir alles, was möglich ist, in Stunden – über die algorithmisch ermittelten Stundenansätze zu stellen.
Klassisch also einmal die ermittelten Zeiten in den entsprechenden Auswertungen ansehen und dann via Regiezeiten dies in den Bereichen auf den „gefühlten Aufwand“ anpassen. Damit dies einfach und schnell, ohne Stücklisten zu bauen, funktioniert, haben wir Ihnen die Regiezeiten direkt in die Sonderausstattung integriert und via Lohnstücklisten angebunden.