Die Klassifizierung, welche Ihnen bei den Wand-Öffnungselementen, Dach- und Flachdachfenstern ebenso wie bei Innentreppen und Schornsteinen zur Verfügung steht, kann sowohl in der 1-stufigen Arbeitsweise als auch in der 2-stufigen im Abriss-Plan/Kalkulation verwendet werden. Was wird hier genau kalkuliert?
Zum ersten wird der Abriss des jeweiligen Elements, das sich in der Öffnung befindet, kalkuliert. Dort, wo vom Element abhängige Ausführungen wie z.B. französische Balkone, Rollladen/Jalousie oder Klapp-/Schiebeläden vorhanden sind, immer mit diesen. Außerdem durch die ebenfalls erfolgende Veränderung der Öffnung selbst – dies kann Vergrößerung und/oder Verkleinerung sowohl in Breite als auch in Höhe bedeuten – werden hier ebenfalls vorhandenen Außen- und Innenfensterbänke abgerissen. Neben dem Abriss werden auch der Transport in den entsprechenden Materialgruppen und die „sortenreine“ Entsorgung automatisch kalkuliert.
Der nächste Schritt ist das Schließen der Öffnung im jeweiligen Trägerelement. Die Kalkulation erfolgt grundsätzlich im Material des Trägerelements und berücksichtigt unterschiedliche Mengenansätze wie Stück, Umfang und teilweise die Fläche. Insbesondere bei kleinen Öffnungen ist es so, dass der Fakt, dass die Öffnung im Material „x“ geschlossen werden muss, die preisrelevanteste Menge ist, da Aufwand und Material (durch den hohen Verschnitt) faktisch keinen Unterschied unter einer bestimmten Mindestgröße machen.
Im Detail werden hier z.B. beim Schließen von Deckenlöchern in Fußbodenaufbauten mit Fußbodenheizung sowohl das Anbinden der geschlossenen Lochfläche an die Fußbodenheizung als auch das Schließen der Decke im entsprechenden Material, der neue Fußbodenaufbau, das Angleichen des Übergangs zwischen beiden Bereichen berücksichtigt.
Partielle Zwangssicherungen, wie z.B. bei der Öffnungsverbreiterung notwendig, werden automatisch kalkuliert, Schutzmaßnahmen können elementweise festgelegt werden.